Hund in der Küche? Ja oder Nein?

Darf der Hund in die Küche?

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Wer selbst kein Haustier hat, kann manchmal nicht verstehen, wieso Hundebesitzer ihren Fiffi mit in die Küche lassen. Kleine Hunde dürfen vielleicht sogar auf dem Schoß sitzen und den ein oder anderen Happen vom Teller abbekommen.

Hund in der Küche
Küche für den Hund tabu? Bei einer offenen Küchengestaltung gibt es dennoch Tricks, das Tier daran zu gewöhnen.
Hund in der Küche – ein umstrittenes Thema. Am besten ist es nicht haushaltsintern umstritten, denn wenn der Vierbeiner draußen bleiben muss, wenn Frauchen in der Küche kocht, aber hinein darf, während Herrchen dort die Spülmaschine ausräumt, versteht der Hund das nicht. Schwierig ist es auch bei einer offenen Küche. Hier kann dem Hund ein Hundekorb oder Teppich vor dem Küchenbereich zugewiesen werden. An dieser Stelle zukünftig Halt zu machen, lernt das Tier natürlich nicht von heute auf morgen und nur mit Geduld und vor allem Einigkeit aller, die im Haushalt leben.

Unabhängig davon, ob der Hund in der Küche sein Fressen und Wasser bekommt, sollte man den Futternapf niemals in der Küchenspüle saubermachen, sondern möglichst an anderer Stelle und mit heißem, seifigem Wasser. Nass- oder Dosenfutter sollte nach Anbruch in einen gut verschließbaren Behälter aus Glas oder Plastik umgefüllt werden. Im Kühlschrank ist das Futter so bis zu drei Tage haltbar. Spezielle Hundenäpfe mit Spritzschutz verhindern, dass Wasser oder Nassfutter seitlich vorbei auf den Boden gelangt.

Vor Zubereitung der eigenen Mahlzeiten ist in jedem Fall immer gründliches Händewaschen zu empfehlen. Auch wenn die Tiere gesund sind, können sie Salmonellen und andere Bakterien übertragen. Hunde und Katzen tragen selbstverständlich auch mit ihren Pfoten Krankheitserreger in Haus und Wohnung. Schließlich können sie sich nicht wie wir im Flur einfach Jacke und Schuhe ausziehen. Damit Schmutz von Draußen gar nicht erst in die Küche gelangen, wird der Hund nach jedem Gassigehen am besten abgebürstet. Regelmäßiges Bürsten ist während des Fellwechsels natürlich erst recht angebracht.

Hund darf nicht in die Küche
Ein Teppich oder ähnliches kann dem Hund als Grenze zur Küche antrainiert werden.
Eine hundefreundliche und hygienische Küche hat idealerweise einen pflegeleichten Fußboden, der sich gut reinigen lässt. Hundehalter kochen und brutzeln auch besser nicht mit Gasherd: Ein schwungvoller Schlag mit langhaarigem Hundeschwanz kann da mehr als ins Auge gehen. Lebensmittel werden besser hinter geschlossenen Schranktüren verstaut. Offen gelagert sind sie vor der Spürnase nie ganz sicher. Bei einem großen Hund stimmt man idealerweise die Höhe der Arbeitsplatte auf ihn ab, und zwar so, dass seine Schnüffelsnase gar keine Chance hat, an die hier vorbereiteten Nahrungsmittel zu gelangen.

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