Noch nie gesehen – ein Rückblick auf die LivingKitchen

Eine sehenswerte Küchenschau ist in Köln zu Ende gegangen. Vieles Neues wurde gezeigt, gerade in technischer Hinsicht: noch intelligentere Kühlschränke, Backöfen, Wasserhähne … Doch auch in puncto Material gab es den ein oder anderen Hingucker:

Störmer, ein mittelständisches inhabergeführtes Familienunternehmen, das in der zweiten Generation von Rainer Störmer geführt wird, präsentierte auf der diesjährigen LivingKitchen ein neues Küchen-Konzept: „Terracucina“ steht für den Einsatz natürlicher Materialien wie Leder und Granit. Die Wangen-ähnlichen vertikalen Seitenteile bieten außer dem Design auch zusätzlichen Stauraum. Die leicht vorstehenden vertikalen Frontelemente sind mit echtem Leder überzogen und verleihen der Küche somit eine völlig neue Haptik, wobei der besondere Materialmix aus Leder, Samt- bzw. Hochglanzlack die Optik zusätzlich unterstreicht. Eine ganz besondere Note erhält die Gestaltung durch das absolut hochwertige Innenleben der Küche. Das aus echtem Edelstahl gefertigte Schubkasten- und Auszugssystem „Intivo“ wurde ebenfalls mit echtem Leder ausgestattet. Die Schubkastenböden, sowie die Seitenteile der Edelstahlzarge sind wahlweise mit schwarzem oder caramelfarbigem Leder lieferbar. Die eleganten Ausstattungsmöglichkeiten der Schubkästen und Auszüge in Nussbaumholz oder Edelstahl fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein.

Neues Material brachte auch cap. ins Spiel. Das Unternehmen hat sich als Design- und Herstellerfirma mit Schwerpunkt ‘Schubladensysteme’ einen Namen geschaffen. Doch cap. kann einiges mehr …, zum Beispiel Fronten und zwar in Form von  Gummi-, Gummilack und Linoleum-Platten. Ein innovatives Kleid für Küchen oder Möbel: Die Küchenfronten von cap. werden auf Maß gefertigt und in gängiger Weise als Front angebracht. Vor Schubladen werden sie verschraubt. Gummilack hat eine besonders softe ästhetische Optik und Haptik. Das Material lässt sich dazu sehr gut feucht reinigen. Zur Zeit gibt es zwei Muster der Gummilackfonten im Raster: Quadratische ‚Fliesenornamentik‘ und ‚Halbkugelvertiefungen‘. Gleiche Bedingungen gelten für die schlichte Linoleumfront. Speziell und besonders ist auch die dritte Front von cap.: polierter Gummi. Durch das Polieren fühlt sich die Oberfläche an wie Metall und sieht auch so aus. Auch hier gilt: gut zu reinigen, aber natürlich nicht als Arbeitsfläche geeignet.

Ausgefallenen Materialeinsatz bei Küchen präsentierte auch WESCO auf der LivingKitchen, nämlich seine neue Aluminium-Möbel-Serie ‘aluments’. Diese leichtgewichtigen Tische, Sideboards und Sitzmöbel für Küche und Essbereich sind aus Aluminiumprofilen gefertigt, entweder naturfarbig eloxiert oder im Edelstahleffekt gebürstet. Sie werden mit edlem Echtholz kombiniert, beschichteten Oberflächen, Glas oder pflegeleichtem Kunstleder. So entstehen Esstische, Hochtische, Sitzbänke mit und ohne Lehnen genauso wie Barhocker, Hochbänke, Tischgestelle und Sideboards nach individuellen Wünschen. Die Möbelstücke werden auftragsbezogen nach Kundenwunsch in Arnsberg gefertigt. Und auch hier geht WESCO besondere Wege: Am Unternehmensstandort im Sauerland kann der Kunde in der ‘Gläsernen Produktion’ den Mitarbeitern bei der Fertigung der Möbel über die Schulter schauen. Das Betreten der Produktion ist sogar erwünscht! In der angrenzenden Möbelausstellung kann man sich zusätzlich ein Bild von den Gestaltungsmöglichkeiten der aluments-Serie machen und die Produkte auch direkt vor Ort erwerben bzw. bestellen.

Cardinal Innovations, ein britisches Unternehmen schließlich, brachte statt eines neuen Materials eine besondere Stauraumlösung von der Insel mit nach Köln: Die versenkbare „S-Box“ integriert eine Vielzahl von Produkten in die Arbeitsplatte ohne den vorhandenen Arbeitsbereich einzuschränken. Mit einem einfachen Fingerdruck erhebt sich die S-Box und stellt Ihren Inhalt zur Verfügung – ohne Strom oder Gasdruckfedern. Die einfach zu installierende Souterrain-Schachtel erschließt gekonnt ungenutzten Hohlraum wie er sich beispielsweise im hinteren Teil eines Unterschrankes oder in den Hohlräumen einer Kücheninsel verbirgt. Die „S-Box“ kann zum Beispiel als Gewürzregal fungieren, einen Messerblock beherbergen, einen kleinen Fernseher, Steckdosen und vieles vieles mehr.

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