Arbeitsplatte und Spüle aus einem Guss

Schöne Trends bei Küchenspülen

Küchenspülen sind heute in vielfältiger Form und Materialität verfügbar und sollen das Abwaschen so leicht wie möglich machen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die Küchenspüle passend in die Arbeitsplatte zu integrieren: als Einbaubecken von unten befestigt, aufliegend und wasserdicht versiegelt oder flächenbündig.

Doppeltes Spülbecken aus Edelstahl mit Zubehör wie Schneidebrett und AbtropfgutterHeutzutage kommen Spülen mit perfekt passendem Zubehör: Gitter, die das frisch gewaschene Obst luftig trocknen lassen, verschiebbare (Glas-) Schneidebretter oder herausnehmbare Abtropfkörbe. Küchenspülen sind ganz individuell planbar, ob für die ganz kleine Küche mit entsprechend wenig Platz oder als Doppelbecken in einer großzügig gestalteten Küche.

Kaum noch eine Küche ohne Geschirrspüler. Das hat zur Folge, dass der Spülbereich sich meistens auf ein Einzelbecken reduziert. Spülen mit nur einem Becken sind meistens auch geräumig genug, um darin eine große Pfanne oder einen großen Kopftoch abzuspülen. Zwei Spülbecken erleichtern das Nachspülen, eignen sich aber auch als Abtropfbereich oder zur Vorbereitung von Lebensmitteln. Ob ein oder zwei Spülbecken ist nicht zuletzt eine Frage des zur Verfügung stehenden Platzes.

Edelstahl, Keramik oder Granit? Das ist eine Geschmacksfrage. Die Antwort darauf hängt immer auch mit den Küchenfronten und der Arbeitsplatte zusammen. Eine Keramikspüle passt gut zur Massivholzarbeitsplatte, eine Edelstahlspüle gut zu Naturstein. Granitspülbecken bestehen zu 80 Prozent aus Granit (in der Regel aus Quarz, dem härtesten Bestandteil von Granit) und 20 Prozent Acrylharz. Diese Mixtur ermöglicht eine breite Formenpalette für die daraus produzierten Spülbecken.

Das Material Quarzkomposit ermöglicht es, Küchenspüle und Arbeitsplatte zu verschmelzenDas perfekte Küchenambiente entsteht, wenn Arbeitsplatte und Spüle nahtlos ineinander übergehen – nicht nur wie, sondern wirklich aus einem Guss! Solche Spülbereiche sind besonders leicht zu reinigen und aus diesem Grund auch sehr hygienisch. Wasser, Krümel und andere Reste können problemlos in die Spüle gewischt werden. Spülen, die auf diese Art mit der Arbeitsplatte verschmelzen, sind aus Kunststein oder Quarzkomposit gefertigt.

Keramikspülen haben nichts von ihrem Charme verloren und machen sich gut zur NaturholzarbeitsplatteAlleskönner Keramik – Früher war der gute alte Spülstein noch aus Feuerton hergestellt und Glasurabplatzungen an der Tagesordnung. Moderne Keramikspülen besitzen eine so hohe Dichtigkeit, dass man ihnen kaum etwas anhaben kann. Ihre Glasur ist härter als Metall, schlagfest, hitze- und säureunempfindlich. Schneiden Sie trotzdem nicht direkt darauf: Ihr Messer würde davon stumpf. Natürliche Materialien – wo liebt man sie mehr, wenn nicht in der Küche?

Küchenspülen aus Edelstahl haben sichtbar an Eleganz gewonnen. Ihr Material lässt sich auch nach Jahren immer wieder herrlich zum Glänzen bringen und passt farblich und vom Stil her zu jeder Art von Küchenmöbel. Je dicker das Metall, umso solider und robuster die Spüle. Edelstahl ist auch nachgiebiger als Keramik oder Feinstein, sodass weniger Geschirr zu Bruch geht.

Einbauspüle aus Edelstahl mit extra Abtropfbecken dahinter: geht auch in der Ecke!Man sieht sie nicht oft, aber möglich ist es: Die Küchenspüle kann auch in der Raumecke der Küche eingebaut werden. Sind Doppelbecken gewünscht, wird die übliche Nebeneinander-Anordnung gedreht: Das zweite Becken liegt dann hinter dem eigentlichen Spülbecken und ist dort genauso hilfreich für zweite Spülgänge, das Abtropfen von Geschirr oder Lebensmittel. Auch für diese Lösungen existiert sinnvolles, genau passendes Zubehör wie Glasschneidebrett, Edelstahl-Siebeinsatz oder ein Arbeitsbrett aus Massivholz.

Damit die schöne Edelstahloberfläche nichts von ihrem Glanz verliert, sollte man auf Kratzschwämme oder Bürsten verzichten. Auch scharfe Putzmittel oder Scheuermilch bleiben der Edelstahlspüle besser fern. Wasser, ein Spritzer Spülmittel, ein weicher Schwamm oder fusselfreies Tuch reichen meist völlig aus, um Ablagerungen zu entfernen. Gegen Kalkflecken kann noch etwas Essig oder Zitronenessenz dazugegeben werden. Auch mit Glasreiniger macht man nichts falsch.

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